Rezension „Zayda“ von Farina de Waard

Kommen wir ohne Umschweife direkt zu meiner Meinung:

Dieses Buch ist eine faszinierende Geschichte von einem kleinen Mädchen mit einem großen Traum. Die kleine Zayda wünscht sich nichts sehnlicher als eine Kriegerin zu werden – so wie ihre großen Brüder. Doch die Familie hat andere Pläne mit ihr. Sie soll das Familienerbe weitertragen und gut verheiratet werden. Da passen ihre eigenen Vorstellungen von ihrer Zukunft so gar nicht dazu. Und dann ist da auch noch die Sache mit der Magie! Zayda hat ein magisches Flüstern in sich wohnen und wird deshalb in die Magierschule aufgenommen. Was so fantastisch klingt wird zu einer wahren Herausforderung für das kleine Mädchen. Farina de Waard beherrscht es meisterhaft die Magie und das innere magische Flüstern in Zayda zu beschreiben und man fühlt sich als wäre man hautnah dabei. Ganz oft hatte ich die Szenen vor meinem inneren Auge vor mir als würde ich mir einen Film ansehen. Ihr Schreibstil ist sehr detailliert, aber dabei nicht zu ausschweifend, so dass es langweilig werden könnte. Zayda als Charakter mochte ich von Anfang an sehr gerne. Sie ist ein kleines Mädchen, dass missverstanden wird, aber gleichzeitig auch einen wahnsinnigen Dickschädel hat und sehr verbissen an ihren Träumen festhält. Mit der Zeit gewinnt die Geschichte etwas düsteres und beklemmendes, was perfekt zu der Geschichte von einem kleinen Mädchen, dass zur finsteren Herrscherin wurde passt. Man erlebt ihre Entwicklung mit und kann ihre Gedanken und Empfindungen nachvollziehen.

Mein Fazit:

Eine wirklich rundum gelungene Geschichte, die ich jedem Fantasy Fan empfehlen kann!

5 von 5 Sternen hierfür von mir!

Und für alle, die noch ein bisschen mehr neugierig gemacht werden wollen, folgt hier nun noch der Klappentext:

Die Dunkelheit erwartet dich …

Seit Zayda van Dymar denken kann, geistert ein Flüstern durch ihre Träume, das sie sich nicht erklären kann. Als sie im zarten Alter von zehn Jahren an einem Kriegerritual teilnimmt, um ihren älteren Brüdern nachzueifern, kommt ihr lange gehütetes Geheimnis ans Licht: In ihr schlummern magische Fähigkeiten.

Nun muss Zayda sich entscheiden. Will sie sich wirklich den Plänen ihrer Eltern unterwerfen? Oder soll sie, entgegen aller Vernunft, eine Ausbildung zur Magierin beginnen?

Zayda kann nicht anders, als dem Flüstern zu folgen. Mit Begeisterung stürzt sie sich in ihr neues Leben, ohne zu ahnen, dass noch etwas anderes in den Schatten der Ratkenstadt Irfen lauert.

Etwas Dunkles, das nur darauf wartet, eine würdige Beute zu finden …

In »Zayda« – dem Prequel zu Farina de Waards preisgekrönter »Vermächtnis der Wölfe«-Reihe – entführt die Autorin ihre Leser in die Vorgeschichte der Welt Tyarul und eröffnet damit einen völlig neuen Blickwinkel auf eine mächtige Ratke, die zu Großem auserkoren ist. Denn Zayda kümmert es nicht, dass Frauen keine Krieger und Ratken keine mächtigen Magier werden können …

Götterherz – Weihnachten mit Hades

Guten Abend ihr Lieben

Heute habe ich noch eine kleine #Rezension zu einer wundervollen Kurzgeschichte für euch 😍😍

Es handelt sich dabei um „Götterherz – Weihnachten mit Hades“ von B.E. Pfeiffer aus dem Sternensand Verlag 🌟

Kennt ihr das, wenn ihr ein Buch lest und fertig seid und es war fantastisch, aber ihr wollt mehr? Ihr wollt ein „was danach geschah“?
Und genau diesen Wunsch hat diese Kurzgeschichte mir erfüllt! Einen kleinen Einblick in das Leben nach „Götterherz“. Diese Geschichte ist quasi die Kirsche oben auf dem Eisbecher und sie hat mein Herz schmelzen lassen. Wäre ich nicht eh schon bis über beide Ohren in Hades verliebt gewesen, dann wäre ich es allerspätestens jetzt! Trotz der Kürze der Geschichte hält sie einige Überraschungen parat mit denen ich nicht gerechnet hätte. Allerdings will ich immernoch mehr! Ich glaube fast ich bin süchtig nach Hades 🤭 Dieser hat im übrigen so seine Schwierigkeiten die irdischen Traditionen zu Weihnachten nachempfinden zu können und hat gleichzeitig auch noch alle Hände voll zu tun mit der verrückt spielenden Unterwelt! Ob das Weihnachtsfest trotzdem schön wird? Tja das lest selbst 😉

Mein Fazit:
Die Geschichte lässt sich flott lesen und ist genau das richtige für alle Fans von „Götterherz“ für die Vorweihnachtszeit 💖

5 von 5 Sternen von mir für diese tolle Kurzgeschichte

Interview mit dem gefallenen Engel Azzael

 

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Svenja
: Hallo Azzael, ich freue mich, dass du dir heute die Zeit nimmst und mir für ein kleines Interview zur Verfügung stehst.

Azzael: Jaja, können wir bitte schnell machen? Ich hab noch ein paar Seelen für den Boss zu besorgen

Svenja: Ja klar, natürlich. Ich weiß ja du bist ein viel beschäftigter Mann. Also kommen wir erstmal zu deinem Boss. Du arbeitest für Luzifer, ist das richtig?

Azzael: Ja das stimmt. *verdreht genervt die Augen*

Svenja: Nun möchtest du uns ein wenig über deine Arbeit erzählen?

Azzael: Eigentlich nicht!

Svenja: Nunja aber jetzt bist du ja schonmal hier. Was tust du denn so für Luzifer?

Azzael: Ich treibe Seelen für ihn ein.

Svenja: Und wie treibst du diese Seelen ein?

Azzael: Also ich suche mir potenzielle Opfer aus und finde eine Schwachstelle bei Ihnen. Zum Beispiel einen Mann, der seine Manneskraft verloren hat. Wichtig ist es den passenden Moment abzuwarten, in dem er verzweifelt ist. Und genau dann schlage ich ihm einen Deal vor: er erhält seine Manneskraft zurück und die Frauen liegen ihm zu Füßen und dafür verschreibt er Luzifer seine Seele.

Svenja: Und wie ist das so für Luzifer zu arbeiten?

Azzael: Porca Miseria! Es ist furchtbar anstrengend! Um ehrlich zu sein ertrage ich den Scheiß hier nur dank meiner Drogen und dem Alkohol!!

Svenja: Aber etwas Entscheidendes hat sich in letzter Zeit bei dir verändert oder? Ich hörte da von einer ganz besonderen Frau!

Azzael: Ja Lillith!! Das ist eine Frau kann ich dir sagen! So schön und kraftvoll! Sie.. Nunja Sie ist die erste die mich etwas fühlen lässt..

Svenja: Wie hast du sie kennen gelernt?

Azzael: Das war bei meinem letzten Job. Der vorhin erwähnte Mann hat eine Party gefeiert und sie und ihre Sippschaft waren dort Gäste.

Svenja: Sie ist eine Vampirin hab ich Recht?

Azzael: Ja leider. Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich mich von ihr fern gehalten. *schnaubt aus* Ich kann Vampire eigentlich nicht ausstehen. Sie sind brutal und völlig selbstüberschätzend. Halten sich für etwas besonderes und sind doch so schwach im Vergleich zu mir.

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Svenja: Aber da gibt es noch ein Problem oder?

Azzael: Ja *seufzt schwer* Der Boss! Er möchte, dass ich sie umbringe. Wegen ihr sind mir ein paar Seelen durch die Lappen gegangen.

Svenja: Und was wirst du nun tun?

Azzael: Ich weiß es noch nicht. Der Boss wird mir das Leben zur Hölle machen, wenn ich es nicht tue. Aber da bin ich ja schon fast: Schließlich arbeite ich für den Teufel! *lacht bitter auf* Und doch kann ich sie nicht töten. Ich stecke wohl ziemlich in der Patsche!!

Svenja: Das ist wohl war. Ich hätte den Teufel auch nicht gern im Nacken sitzen. Ich wünsche dir viel Glück. Du kannst es brauchen.