Interview mit dem gefallenen Engel Azzael

 

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Svenja
: Hallo Azzael, ich freue mich, dass du dir heute die Zeit nimmst und mir fĂŒr ein kleines Interview zur VerfĂŒgung stehst.

Azzael: Jaja, können wir bitte schnell machen? Ich hab noch ein paar Seelen fĂŒr den Boss zu besorgen

Svenja: Ja klar, natĂŒrlich. Ich weiß ja du bist ein viel beschĂ€ftigter Mann. Also kommen wir erstmal zu deinem Boss. Du arbeitest fĂŒr Luzifer, ist das richtig?

Azzael: Ja das stimmt. *verdreht genervt die Augen*

Svenja: Nun möchtest du uns ein wenig ĂŒber deine Arbeit erzĂ€hlen?

Azzael: Eigentlich nicht!

Svenja: Nunja aber jetzt bist du ja schonmal hier. Was tust du denn so fĂŒr Luzifer?

Azzael: Ich treibe Seelen fĂŒr ihn ein.

Svenja: Und wie treibst du diese Seelen ein?

Azzael: Also ich suche mir potenzielle Opfer aus und finde eine Schwachstelle bei Ihnen. Zum Beispiel einen Mann, der seine Manneskraft verloren hat. Wichtig ist es den passenden Moment abzuwarten, in dem er verzweifelt ist. Und genau dann schlage ich ihm einen Deal vor: er erhĂ€lt seine Manneskraft zurĂŒck und die Frauen liegen ihm zu FĂŒĂŸen und dafĂŒr verschreibt er Luzifer seine Seele.

Svenja: Und wie ist das so fĂŒr Luzifer zu arbeiten?

Azzael: Porca Miseria! Es ist furchtbar anstrengend! Um ehrlich zu sein ertrage ich den Scheiß hier nur dank meiner Drogen und dem Alkohol!!

Svenja: Aber etwas Entscheidendes hat sich in letzter Zeit bei dir verÀndert oder? Ich hörte da von einer ganz besonderen Frau!

Azzael: Ja Lillith!! Das ist eine Frau kann ich dir sagen! So schön und kraftvoll! Sie.. Nunja Sie ist die erste die mich etwas fĂŒhlen lĂ€sst..

Svenja: Wie hast du sie kennen gelernt?

Azzael: Das war bei meinem letzten Job. Der vorhin erwÀhnte Mann hat eine Party gefeiert und sie und ihre Sippschaft waren dort GÀste.

Svenja: Sie ist eine Vampirin hab ich Recht?

Azzael: Ja leider. HĂ€tte ich das vorher gewusst, hĂ€tte ich mich von ihr fern gehalten. *schnaubt aus* Ich kann Vampire eigentlich nicht ausstehen. Sie sind brutal und völlig selbstĂŒberschĂ€tzend. Halten sich fĂŒr etwas besonderes und sind doch so schwach im Vergleich zu mir.

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Svenja: Aber da gibt es noch ein Problem oder?

Azzael: Ja *seufzt schwer* Der Boss! Er möchte, dass ich sie umbringe. Wegen ihr sind mir ein paar Seelen durch die Lappen gegangen.

Svenja: Und was wirst du nun tun?

Azzael: Ich weiß es noch nicht. Der Boss wird mir das Leben zur Hölle machen, wenn ich es nicht tue. Aber da bin ich ja schon fast: Schließlich arbeite ich fĂŒr den Teufel! *lacht bitter auf* Und doch kann ich sie nicht töten. Ich stecke wohl ziemlich in der Patsche!!

Svenja: Das ist wohl war. Ich hĂ€tte den Teufel auch nicht gern im Nacken sitzen. Ich wĂŒnsche dir viel GlĂŒck. Du kannst es brauchen.

Tötungsstationen

FĂŒr diesen Beitrag zu recherchieren ist eine der schwersten Aufgaben gewesen, die ich bisher in meinem Bloggerleben hatte.
Im Rahmen der Blogtour zu dem Buch „Dino – vom Rassehund zum TierschĂŒtzer“ habe ich mich aber dennoch an das schwere Thema „Tötungsstationen“ rangewagt.
Und nicht nur einmal standen mir TrÀnen in den Augen.
Ich selbst habe einen Hund zuhause und kann deshalb umso weniger verstehen, wie man diesen abgeben kann ohne sich um ein gutes neues Zuhause zu kĂŒmmern!
Versteht mich nicht falsch: natĂŒrlich kann jeder in die Situation kommen, dass er seinen Hund nicht mehr halten kann. ABER ich finde man sollte dann auch dafĂŒr sorgen, dass ein gutes neues Heim gefunden wird.

Unsere kleine Emma stammt auch aus einer Privatvermittlung und wurde nur mit Schutzvertrag an uns angegeben und das gibt auch mir -als neue Besitzerin- ein gutes und sicheres GefĂŒhl.

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Aber warum erzÀhle ich euch das alles und stehe hier mit erhobenem Zeigefinger?
Es gibt immer noch zu viele Hunde (bzw. allgemein Tiere), die in Tierheimen oder schlimmsten Fall sogar in Tötungsstationen auf ihr grausames Ende warten.

Und genau mit diesen möchten wir uns heute mal ein bisschen mehr beschÀftigen.

Warum gibt es sie und was können wir tun?

Der Grund warum es diese Tötungsstationen gibt, ist die Überbevölkerung von Straßenhunden in einigen LĂ€ndern. Und das grĂ¶ĂŸte Problem dabei ist, dass es immer mehr werden, da diese meist natĂŒrlich unkastriert sind und sich somit vermehren.

**JÄHRLICH WERDEN IN SPANIEN ÜBER 80.000 HUNDE AUSGESETZT UND LANDEN SOMIT AUF DER STRASSE**

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Wie lange darf ein Hund in solch einer Tötungsstation verweilen?
Meist sind es nur zwei Wochen, die ein Hund die Chance bekommt doch noch gerettet und adoptiert zu werden. Viele TierschĂŒtzer engagieren sich allerdings dafĂŒr diese Dauer zu verlĂ€ngern und somit den Tieren eine faire Chance zu bieten.
Doch auch die Zeit in solch einer Tötungsstation ist grausam. Die Hunde leben dort in lieblosen, dreckigen Betonzwingern, eng aneinander gepfercht.
Die Zeit um mit ihnen Gassi zu gehen oder sich zu beschÀftigen fehlt zumeist.

**UMGERECHNET FINDET SICH ALLE 5 MINUTEN IN SPANIEN EIN HUND MUTTERSEELENALLEIN AUF DER STRASSE WIEDER**

Das grausame Ende
Wenn die Heime ĂŒberfĂŒllt sind und die Frist fĂŒr die Tiere abgelaufen ist, folgt zwangslĂ€ufig das grausame Ende fĂŒr sie. Zumeist wird hierbei das Narkosemittel gespart, weil dies zu teuer ist und die finanziellen Mittel fehlen. Die Hunde werden mit T61 (ein Arzneimittel mit dem Tiere eingeschlĂ€fert werden und dass die Atemwege lĂ€hmt und zu schrecklichen KrĂ€mpfen bis zum Tod fĂŒhrt). Normalerweise wĂŒrde das Tier davon nichts mitbekommen, wenn es in Narkose wĂ€re, aber ohne diese sterben die Hunde einen grausamen Tod.
Manche werden sogar erschossen.
Und das sind noch die „freundlicheren“ Methoden.
Um Kosten zu sparen werden oftmals noch grausamere Methoden verwendet. Einigen Tieren wird VerdĂŒnnungsmittel fĂŒr Ölfarben gespritzt und es kann bis zu 3 Stunden dauern bis sie endgĂŒltig tot sind.
Desweiteren werden sie mit Benzin ĂŒbergossen und angezĂŒndet oder mit StromschlĂ€gen getötet (eine Stange ins Maul und die andere wird in den Anus eingefĂŒhrt – diese Methode wird auch in Pelzfarmen verwendet).

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Was kann man dagegen tun?
ZunĂ€chst einmal ĂŒberlegt euch auch hier bei uns in Deutschland ganz genau, ob ihr euch einen Hund anschaffen wollt und ob ihr wirklich die Zeit dafĂŒr habt.
Bedenkt, dass einige Rassen mehr BeschÀftigung benötigen als andere und dass dies aber auch innerhalb der Rassen ganz individuell auf den jeweiligen Hund ankommt.
Und dann macht euch Gedanken darĂŒber woher euer Hund kommen soll. Muss es unbedingt ein Rassehund sein? Oder wartet vielleicht in dem Tierheim in euerer NĂ€he der perfekte Hund auf euch? Oder vielleicht wartet er auch in einer Tötungsstation in Spanien, Ungarn oder sonst wo.
Diese Hunde hatten einfach nur Pech in ihrem Leben bisher und haben ein großes StĂŒck GlĂŒck verdient.
Oft haben auch deutsche Tierheime Partnerschaften mit auslÀndischen Tierheimen und Tötungsstation. Fragt doch einfach mal bei dem Tierheim bei euch um die Ecke nach. Oft werden auch Sachspenden, die diese dann ins Ausland transportieren gern gesehen.
Zum Abschluss möchte ich euch diesen Brief hier gerne einmal ans Herz legen. Er stammt von einer Mitarbeiterin aus einer Perrera (Tötungsstation):
http://www.menschen-fuer-tiere-nuembrecht.de/html/perreras__totungsstationen_.html

Quellen:
– http://www.giessener-zeitung.de/heuchelheim/beitrag/29521/toetungsstation-was-ist-das/
– https://amp.focus.de/wissen/natur/hunde/zweispaltige-situation-so-leiden-herrenlose-tiere-in-europa_id_4078918.html
– http://www.ts-fellwechsel.de/projekte-in-spanien/192-warum-helft-ihr-eigentlich-ausgerechnet-in-spanien

Rezension „Feiy – Im Licht des Mondes“

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Seitenzahl: 331

Verlag:47North

Preis: eBook: 2,49€
Buch: 7,99€

Hier könnt ihr es kaufen:

Feiy – Im Licht des Mondes (Dunkle Feen 1)

 

Der Klappentext:

»Man sieht es mir zunĂ€chst vielleicht nicht an. Ich habe kein wallendes Haar, auch keine Ă€therische Ausstrahlung und erst recht besitze ich keine FlĂŒgel oder einen glitzernden Zauberstab, mit dem ich WĂŒnsche erfĂŒlle. Und dennoch besteht meine Arbeit genau aus dieser einzigen TĂ€tigkeit: Ich erfĂŒlle SehnsĂŒchte. Im Volksmund bezeichnet man uns als Feen, doch unser eigentlicher Name lautet: Feiys.«

Die selbstbewusste junge Feiy Alice ist dazu bestimmt, in der Welt umherzuziehen und einen Handel mit den Menschen abzuschließen.

Eines Tages trifft sie auf Vince, dessen sehnlichster Wunsch es ist, von ihr die Kunst der Magie zu lernen. Doch diese Macht kann nur ein Talim, der Meister der Feiys, verleihen. So machen sich die beiden auf den Weg zu ihm und erhalten einen Ă€ußerst lukrativen Auftrag: Sie sollen ihm die geheimnisvolle Blaue TrĂ€ne bringen, einen Schatz von unermesslichem Wert. Gemeinsam begeben sich die beiden auf eine abenteuerliche Reise, die sie das Leben kosten könnte.

Vince spĂŒrt schon bald, dass die mutige Feiy an seiner Seite ein großes Geheimnis verbirgt und die Schatten der Vergangenheit ihre Finger nach ihr ausstrecken.

Meine Meinung:

Wir alle kennen die wundervollen MĂ€rchen ĂŒber Feen, die uns unsere WĂŒnsche erfĂŒllen. Nun auf den ersten Blick scheint auch das der Job von Alice, einer Feiy, zu sein. Doch zahlt man einen hohen Preis fĂŒr seinen Wunsch: das eigene Lebenslicht.
Willkommen in der dĂŒsteren Welt der Feiys!

Alice konnte ich zunĂ€chst nicht wirklich einschĂ€tzen. Sie ist sehr verschlossen und lĂ€sst nicht gerne jemanden an sich ran. Bis sie auf Vincent trifft. Doch auch dieser beißt zunĂ€chst einmal auf Granit bei ihr. Doch so leicht gibt er nicht auf und heftet sich somit an Alice Fersen. Ein wirklich ungleiches Team die beiden, aber gerade deshalb umso besser. Vincent wirkt auf mich ziemlich naiv und oft wie ein Kind, dass seiner großen Schwester nacheifert und doch, wenn es drauf an kommt, beweist er Mut und StĂ€rke. Was ihm an Erfahrungen mangelt, macht er durch eisernen Willen wieder wett. FĂŒr ihn gibt es nichts wichtigeres als magische FĂ€higkeiten zu erlangen.
Im Laufe der Geschichte beginnt man auch immer mehr ĂŒber Alice zu erfahren und sie fĂ€ngt an sich auch Vincent gegenĂŒber zu öffnen.

Und dann wĂ€ren da noch Teyls, Bolt und Yinka. Über diese drei erfĂ€hrt man noch nicht ganz so viel, aber auch sie sind ein sehr interessantes Gespann. Besonders Teyls hat es mir angetan und ich bin schon gespannt darauf mehr von ihm zu erfahren.

Die Welt die Juliane Maibach in diesem Werk geschaffen hat ist mal wieder großartig. Sie ist dĂŒster und bedrohlich und macht Lust auf mehr.
Mein Fazit:

Mit diesem Buch ist Juliane Maibach definitiv ein toller Reihenauftakt und eine fantastische neue Welt gelungen.

Vielen Dank fĂŒr dieses wundervolle Rezensionsexemplar.

 

Dieses Buch erhÀlt von mir 8 von 10 Tintenfedern und 4 von 5 Sternen.