Die Winkelnatter und die Schraten aus „Ada – Die vergessenen Kreaturen“

Copyright: Sternensand Verlag


Ich möchte euch heute noch zwei Wesen vorstellen, die es in „Ada – Die vergessenen Kreaturen“ gibt.

Zu aller erst die Winkelnatter:

Der Biss einer Winkelnatter kann zu einer Art Gedächtnisverlust führen, allerdings werden die Erinnerungen nicht ganz gelöscht, sondern nur verkapselt und können wieder hervorgerufen werden.
Ihr Aussehen entspricht dem eines pelzigen, grauen Wurms in Größe eines Kugelschreibers. Sie sind sehr geräuschempfindlich und reagieren besonders auf hohe Töne wie beispielsweise im Ultraschallbereich.
Zur Abwehr kann euch zum Beispiel eine Hundepfeife helfen. Der Pfiff sorgt dafür, dass sich das Fell der Winkelnatter sträubt und macht sie damit für einige Minuten bewegungsunfähig.

Eine sehr bedeutende Rolle spielen außerdem die Schraten:
Hierbei gibt es zwei Arten: zum einen den Hausschrat und zum anderen die schwarzen Schraten.
Der Hausschrat ist ein freundlicher Naturgeist. Er teilt sich den Lebensraum mit den Menschen und sind nützliche und fleißige Wesen, die im Haus Ordnung halten und es vor Unheil bewahren.
Eine Unterkategorie hiervon und so gar nicht freundlich ist der schwarze Schrat. Er ist bösartig und eignet sich das Eigentum der Menschen an, sobald es ihm unbeaufsichtigt erscheint. Unbekämpft nimmt er im Laufe der Jahre an Zahl und Stärke zu. Besondere Gefahr von diesen Wesen geht für Kinder aus. Diese scheinen ihnen besonders zu gefallen und werden oft von ihnen entführt.
Die schwarzen Schrate verlassen ihre Bauten nur sehr selten und vorzugsweise dann, wenn wie Menschen schlafen oder nicht im Raum oder Haus sind.
Ihr Aussehen entspricht dem einer schwarzen, dürren Gestalt mit leuchtenden Augen. Sie haben extrem lange Beine und einen birnenförmigen Rumpf. Der Schädel gleicht dem eines Hundes und sitzt auf einem zerbrechlich wirkendem Hals. Am auffälligsten sind jedoch die Ohren, die hoch am Kopf angelegt, spitz zulaufend und mehr als 10cm lang sind.

Und nun kommen wir zu meiner heutigen Gewinbspielfrage:
Welches Wesen würdet ihr gerne näher erforschen?

~Svenja

Rezension zu „ADA – Die vergessenen Kreaturen“

Cover: Sternensand Verlag / Juliane Schneeweiss


Ada hat irgendwie ein ganz besonderen, ganz eigenen Charme. Eine Heldin, die schon 62 ist? Geht das? Ja das geht! Und wie das geht! Und genau das macht den Charme der Geschichte aus. Ada ist nicht das, was man erwartet und doch einfach perfekt für diese Geschichte. 

Erinnert ihr euch noch an die Monster unter eurem Bett? Die Gruselgestalten im Schrank? Hier werden sie real. Und dies macht die Autorin auf eine unglaubliche gute Art und Weise. 

Und auch Valerie gefällt mir sehr gut. Besonders die Entwicklung, die sie innerhalb des Buches durchmacht. 

Die Geschichte wird sowohl aus verschiedenen Sichtweisen, als auch in verschiedenen Zeiten erzählt. Und gerade das macht das Buch besonders. Nach und nach gewinnt man Einblicke in die Vergangenheit und erfährt welche Rolle dies auch in der Gegenwart spielen. Geheimnisse werden aufgedeckt und neue Fragen entstehen. Eins wird es definitiv nicht mit Ada: langweilig. Der Spannungsbogen beginnt direkt am Anfang mit dem verschwundenen Kind und zieht sich stetig durchs ganz Buch. 

Mein Fazit: 

Ihr möchtet noch einmal dieses leichte Gruseln aus euren Kindertagen verspüren? Noch einmal unters Bett gucken und überprüfen, ob da auch sicher kein Monster ist? Dann ist dieses Buch hier für euch genau das richtige!