Rezension „Ich geh leben, kommst du mit?“

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Seiten: 184

Verlag: SadWolf Verlag

Preis:
eBook 5,49€
Buch 14,99€

Hier könnt ihr es kaufen: Ich geh leben, kommst du mit?

 

Klappentext:

In seinem Buch »Ich geh leben, kommst du mit?« nimmt Isaak ÖztĂŒrk den Leser mit auf eine Reise durch die Höhen und Tiefen des Lebens und bewegt mit erhellenden GedankengĂ€ngen, die wahrscheinlich jeder auf seinem Lebensweg schon einmal erfahren hat.

Mal, um Mut zu machen, mal, um zu trösten, doch immer mit dem Ziel, das Lachen im Herzen zu bewahren und daraus Kraft zu schöpfen. Von gefĂŒhlvollen Texten voller Leidenschaft, bis hin zu motivierenden Passagen ist die gesamte Bandbreite menschlicher Emotionen vertreten.

Kraftgebende Zeilen eines jungen Poeten, Lebensweisheiten eines erfahrenen Menschen. Isaak ÖztĂŒrk schafft es auf jeder neuen Seite, dem Leser mit Wörtern die Hand zu reichen und ihm lĂ€chelnd eine entscheidende Frage zuzurufen: Ich geh leben, kommst du mit?

Meine Meinung:

Im ersten Moment als ich anfing das Buch zu lesen, musste ich erstmal schmunzeln. Denn solch Ă€hnliche Texte habe auch ich frĂŒher verfasst und wusste deshalb auch direkt das passende Thema fĂŒr mich fĂŒr diese Blogtour.
Das Buch an sich ist wirklich wunderschön gestaltet und auch die Texte gefallen mir sehr gut. Sie sind abwechslungsreich und begleiten einen durch alle möglichen Lebenslagen – mal zaubern sie einem WĂ€rme ins Herz und mal wird es ganz schwer und ein wenig bedrĂŒckend.
Ich finde es ein wirklich schönes Buch, dass gut geeignet ist, um immer wieder mal darin zu blÀttern, um Mut zu finden oder auch nur Trost, dass man nicht allein ist mit seinen Problemen.

Mein Fazit:

Ein wirklich interessantes und teilweise auch inspirierendes Buch fĂŒr zwischendurch.

Ich gebe dem Buch 6 von 10 Tintenfedern und 4 von 5 Sternen.

 

Schreiben als Selbsttherapie

Kennt ihr das auch? Eure Gedanken drehen sich im Kreis? Immer wieder um dasselbe Problem und irgendwie zermĂŒrbt es euch?

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Da kann euch das Schreiben helfen.
Dies fand auch Izaak ÖztĂŒrk, der Autor von dem Buch „Ich geh leben, kommst du mit“ heraus. Mit 14 fing er mit dem Schreiben an und widmete seinem verstorbenen Großvater seinen ersten Text. In seinem Buch nimmt er einen mit auf eine Reise durch die Höhen und Tiefen des Lebens.

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Gucken wir uns das Thema „Schreiben als Selbsttherapie“ doch noch einmal etwas genauer an.

Ich selbst habe in den schwierigeren Phasen meines Lebens oft Ă€hnliche Texte wie Izaak ÖztĂŒrk geschrieben und es hat mir sehr geholfen.

Und tatsÀchlich ist das Schreiben als Therapiemethode auch in der Psychologie sehr anerkannt.
Der Psychologe James Pennebacker begrĂŒndete in den achtziger Jahren eine neue Form der Therapie: das expressive Schreiben. Hierbei schreiben Menschen ĂŒber ein persönliches Erlebnis, das sie belastet.
Pennebacker startete hierzu eine Studie und lies Studenten ĂŒber ihre traumatischen Erlebnisse schreiben. Viele verließen die Sitzungen trĂ€nenĂŒberströmt, doch sie kamen am nĂ€chsten Tag wieder, um weiter zu schreiben. Nach wenigen Wochen ging es ihnen viel besser, sowohl seelisch als auch körperlich.
Das Schreiben kann die Angst lindern und dadurch, dass man sich selbst immer wieder mit demselben Thema konfrontiert, ist es leichter sich an diese schlimme Erfahrung zu gewöhnen und damit abzuschließen. Allerdings ist wichtig nichts zu erzwingen und den richtigen Zeitpunkt zum Schreiben zu wĂ€hlen. Schreiben kann aufwĂŒhlend sein und einen zunĂ€chst einmal runter ziehen. Aber es entlastet den Kopf und befreit einen aus der Gedankenspirale.19429231_1996572587229439_5591069820410920960_n

Beim Schreiben denkt man nochmals intensiv ĂŒber das Geschehene nach und knĂŒpft Verbindungen und lernt es in die eigene Lebensgeschichte zu integrieren. Der Geist hört auf sich immer und immer wieder damit zu beschĂ€ftigen.

Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist, dass sich viele der Studenten (aus der Studie) auch in ihrem zwischenmenschlichen Verhalten verbessert haben. So kann das Schreiben die helfen deine eigenen GefĂŒhle besser auszudrĂŒcken und auch die GefĂŒhle von anderen besser zu verstehen.

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Ihr wollt noch mehr erfahren? Dann guckt doch mal hier vorbei:

http://www.zeit.de/2016/14/tagebuch-schreiben-schreibtherapie-trauma-behandlung-psychologie-james-pennebaker

https://www.stern.de/gesundheit/therapie-sich-den-stress-von-der-seele-schreiben-3343322.html

 

 

Buchtipp:

James Pennebaker: Heilung durch Schreiben. Ein Arbeitsbuch zur Selbsthilfe. Huber Verlag

Protagonisten-Interview mit DĂ€mon aus „Kinder der Prophezeiung“

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Heute habe ich die Ehre und durfte DĂ€mon aus dem Buch „Die Kinder der Prophezeiung – DĂ€mon“ von Sina Nink interviewen. Er ist – der Titel verrrĂ€t es ja schon 😉 – der Hauptcharakter.

 

Svenja: Hallo DĂ€mon. Vielen Dank, dass Du Dir heute die Zeit nimmst Dich meinen Fragen zu stellen.

DĂ€mon: Sehr gerne. Es ist noch wirklich ungewohnt fĂŒr mich, dass solch ein Interesse an mir besteht.

Svenja: Stell dich doch bitte einmal kurz vor.

DĂ€mon: Ich bin 12 Jahre alt und im Heim aufgewachsen.

Svenja: Wie war die Zeit im Heim fĂŒr dich?

DĂ€mon: Diese Zeit war sehr hart fĂŒr mich. Ich wurde ignoriert und verteufelt aufgrund meines Mals. Die anderen Kinder haben mich gehasst und auf mir herum getrampelt. Doch nun lebe ich bei Old Map.

Svenja: Und wie ist es nun bei Old Map?

DĂ€mon: Viel besser. Hier fĂŒhle ich mich richtig wohl und willkommen. Am Anfang war es schwer dem Frieden zu trauen, aber nun weiß ich, dass sie es wirklich gut mit mir meint.

Svenja: Du hast ein ganz besonderes VerhĂ€ltnis zu Tieren. Möchtest du uns mehr darĂŒber erzĂ€hlen?Bildergebnis fĂŒr wolf

DĂ€mon: Oh ja gern. Ich musste erst lernen es zu verstehen. Am Anfang war es sehr seltsam und ich hielt mich schon beinahe selbst fĂŒr verrĂŒckt, doch mit der Zeit habe ich angefangen zu verstehen. Ich kann mit Tieren reden. Es ist ein bisschen wie eine telepathische Verbindung. Außerdem haben sie mir viel geholfen und mir viel beigebracht. In gewisser Weise sind sie meine Lehrer.

Svenja: Oh das wĂŒrde ich auch so gern können. Old Map hat dir erzĂ€hlt, dass du ein Kind der Prophezeiung bist. Wie war es fĂŒr dich das zu erfahren?

DÀmon: Ehrlich gesagt habe ich ihr nicht geglaubt am Anfang. Und auch heutzutage fÀllt es mir noch schwer wirklich daran zu glauben. Ich war immer ein Niemand. Und nun soll ich unsere Welt retten? Sowas dauert es zu verarbeiten.

Svenja: Ja das wĂŒrde mir wohl auch so ergehen. Wie wird es nun weiter gehen fĂŒr dich? Stellst du dich deiner Aufgabe?

DĂ€mon: Ja das werde ich. Und ich bin auch nicht mehr alleine. Aber ich möchte nicht zu viel verraten ? lest meine Geschichte selbst und das Abenteuer welches ich gerade erleben. Es ist das grĂ¶ĂŸte Abenteuer meines Lebens.

Svenja: Das ist eine sehr gute Idee DĂ€mon ? Ich wĂŒnsche dir noch alles Gute und viel GlĂŒck auf deiner Reise.