Rezension „Blue Eyes – Für immer und dein“ von Helena Grass

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Erstmal kurz über die Autorin:

Helena Grass, ein Kind der kreativen Sechziger, wandelt mit Vorliebe auf dem Grad zwischen Wirklichkeit und Fantasie. Als junge Erwachsene tobt sie sich in der Malerei aus. Später erfindet sie Geschichten für Teenager, noch später Romane für Erwachsene. Heute lebt sie unsportlich entgleist, zusammen mit ihrer Rennradverrückten Familie an einem bezaubernden Seerosenteich, inmitten von duftenden Kräutern, im schönen Sachsen-Anhalt und schreibt.

Der Klappentext:

Es geht heiß her zwischen Juliette und Tom. Sex ist in Ordnung, Liebe nicht. Eine junge Prostituierte wird tot aufgefunden, nackt und mit auffallender Sonnenbrille, die auf erschreckende Weise der von Juliette gleicht. Sie glaubt an einen Zufall, bis eine weitere Frauenleiche geborgen wird, mit einem Ring am Finger und einer Gravur, die ihr einen Schock versetzt. Noch ahnt sie nicht, dass jemand ihre Aufmerksamkeit auf sich ziehen will, um ihr auf skrupellose Weise einen Spiegel vor das Gesicht zu halten. Als ein dritter Mord geschieht und nur einer von dem mysteriösen Fundstück wissen kann, nämlich Tom, beschleicht sie der Verdacht, dass seine Absichten nicht die sind, die er ihr weismachen will. Was für ein dunkles Geheimnis verbirgt er? Oder ist der Grund ein völlig anderer, ein noch unheilvollerer?

Seitenzahl:

309 Seiten

Verlag:

bookhouse

Der erste Satz:

Er hatte die Frage nicht verstanden, weil sein Kopf zur Seite geschleudert wurde und sein Ohr von der harten Backpfeife rauschte.

Meine Meinung:

Dieses Buch ist der Wahnsinn. Es vereint Liebesroman, Erotiknovelle und Krimi in einem.

Bis zur Hälfte hat es sich lesen lassen wie eine tolle Mischung aus Liebesroman und Erotikroman. Ab der Hälfte nahm das Buch dann eine Wendung vor und verwandelte sich in einen spannenden Krimi. Mit jeder Seite viel es mir schwerer Blue Eyes aus der Hand zu legen.

Immer wieder wurde ich durch unerwartete Wendungen überrascht und habe mit Juliette mitgezittert.

Und auch das Ende kam total unerwartet und schlug ein wie eine Bombe.

Der Schreibstil:

Der Schreibstil ist sehr gut und passend zum Buch. Es lässt sich sehr flüssig lesen und man hat die Charaktere vor Augen. Was mir besonders gut gefallen hat war der regelmäßige Perspektivwechsel, da man dadurch das Gefühl hatte nichts zu „verpassen“.

Das Cover:

Das Cover gefällt mir gut und ich finde es stellt sehr schön die verschiedenen Facetten dieser Story da. Es zeigt ein Liebespaar, aber eben auch Blutflecken und spiegelt somit die verschiedenen Genres wieder.

Mein Fazit:

Alles in allem ein wirklich rundum gelungenes Buch mit der richtigen Mischung aus drei Genres.

 

Es erhält 5 von 5 Tintenfedern von mir.

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