„Sternenscherben“ von Teresa Kuba

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Seitenzahl: 240 Seiten

Preis:   eBook: 3,99€

Buch: 12,99€

Verlag: Drachenmond Verlag

 

Kurz ĂĽber die Autorin:

Teresa Kuba wurde 1987 geboren und lebt heute mit zwei Mitbewohnerinnen und einem verrĂĽckten Kater in einer WG. Nach unzähligen Kurzgeschichten, die in der Schublade schlummern, ist „Turion“ ihr DebĂĽtroman.

Der Klappentext:

Mein Name ist Nora Stars und ich gehöre zur Elite des perfekten Systems. Unter meiner Haut sitzt ein Chip, der verhindert, dass ich eine der letzten Städte der Erde verlasse, denn außerhalb leben die Outsider. Wertlose Menschen, die ohne den Schutz der Stadt wahnsinnig wurden.

Ausgebildet zur Kämpferin, werde ich alles für das System tun. Aber ich bin anders, denn mein Haar ist nicht blond wie das der meisten Privilegierten, es ist pechschwarz. Und obwohl alle meine Erinnerungen vor meinem 18. Lebensjahr gelöscht wurden, erscheinen in meinen Träumen Bilder aus einem längst vergangenen Leben – einem Leben außerhalb der Stadt.

„Bist du ein Wertloser, Darian?“, versuche ich ein letztes Mal, eine Antwort aus ihm herauszubekommen.

„Das entscheidet nicht das System, das entscheidest ganz alleine du, ob ich dir etwas wert bin.“

Meine Meinung:

Dieses Buch gefiel mir wirklich sehr gut. Es lässt sich super schnell lesen und das sage ich, obwohl ich ja eine ziemlich langsame Leserin bin. Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Die von Teresa Kuba erschaffene Welt konnte ich mir durch die tollen Beschreibungen gut vorstellen und es entstand ein kleiner Film in meinem Kopf. Mit Nora wurde ich ziemlich schnell warm und auch den abweisenden, geheimnisvollen Darian habe ich schnell in mein Herz geschlossen.

Kommen wir zu der Welt und dem erschaffenen System: Ich finde diese Welt wahnsinnig spannend und sogar vorstellbar. Durch einen Krieg wurde die Erde völlig zerstört und es ist den Menschen nur noch möglich unter einem Netz in den sicheren Armen des perfekten Systems zu leben. Dieses System ist sehr interessant, aber irgendwie auch unheimlich und beklemmend. Immer wieder kommt die Frage auf, ob dieses „perfekte System“ wirklich so perfekt ist und welches Ziel es verfolgt. Wer sind die Guten? Wer sind die Bösen? Und kann man wirklich so klar in schwarz und weiß unterteilen?

Am Ende nahm das Buch dann nochmal eine komplett ĂĽberraschende Wendung. Das gefiel mir gut, denn ich liebe es, wenn BĂĽcher mich ĂĽberraschen. Allerdings lieĂź mich das Ende etwas zwiegespalten, da es fĂĽr mich nicht zu 100% zum Rest des Buches passte.

Das Cover:

Das Cover ist einfach großartig. Ich liebe die Farbe einfach und es strahlt so wunderschön. Aber ich bin sowieso ein Fan von Alexander Kopainskis Covern.

Mein Fazit:

Ein wirklich tolles Buch, dass sich lohnt zu lesen. Es hat einen angenehmen Schreibstil, eine interessante Welt und tolle Charaktere.
Eine absolute Empfehlung von mir.

„Sternenscherben“ bekommt 9 von 10 Tintenfedern und somit 4 von 5 Sterne von mir.

 

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