Same Love 2 – Immer noch du

Titel: Same Love – Immer noch du
Autor: Nadine Roth
Broschiert:  416 Seiten
Verlag: Sternensand Verlag (26. April 2019)
Preis: Taschenbuch: 12,95€ Ebook: 6,99€

Klappentext:

»LOVE WINS«

Wenn du alles verloren hast, was dir etwas bedeutet, und du dir die Schuld daran gibst …

Wenn der Schmerz dich auffrisst und du an nichts anderes mehr denken kannst als an die große Liebe, die nun unzählige Kilometer von dir entfernt ist …

Dann bleibt dir nur, um diese Liebe zu kämpfen und zu versuchen, sie zurückzuholen.

Sam reist zusammen mit ihrer besten Freundin nach New York. Zu Romy. Doch ist diese überhaupt bereit, Sam eine zweite Chance zu geben? Und wenn ja, wie stark muss eine Liebe sein, damit sie nicht an weiteren Schicksalsschlägen zerbricht?

Eine Geschichte über das Leben und eine Liebe, die mit jedem Herzschlag stärker wird.

Meine Meinung:

Hach was soll ich sagen, ich hatte mich soo sehr auf die Fortsetzung gefreut!
Das Ende von Band 1 hatte es ja echt in sich, umso mehr hat es mich gefreut, dass es in Band 2 genau da weiter gegangen ist. Man wird sofort in die Geschichte zurückgeholt ohne das Gefühl, irgendetwas verpasst zu haben.

Auch in Band 2 schafft es die Autorin, die Gefühle so authentisch zu gestalten, dass man mit den Charakteren mitleidet. Es war als wären Sams Gedanken und Gefühle meine eigenen.

Das ganze Setting ist wie im Ersten Band und somit die Perfekte Fortsetzung, in deren Stiel die Autorin sich treu geblieben ist. Es war wundervoll Sam und Romy in ihrem Alltag zu begleiten und zu sehen, welchen alltäglichen Herausforderungen sie sich Stellen müssen, und welche Überraschungen sie dabei erleben. Allein die Entwicklung, die sie im Verlauf der Geschichte durchgemacht hat, hat mich sehr beeindruckt. Sie ist wirklich erwachsen geworden und hat es geschafft für sich und ihre Entscheidungen einzustehen. Es gab wieder so unglaubliche viele Situationen, die mich sehr tief berührt haben. Vor allem die rund um Sams Familie und Freunde.

Einziger Kritikpunkt, den ich hier äußern muss, ist, dass es mir an manchen Stellen etwas zu viel Drama war. Ja, es mussten einige Dinge passieren, sonst hätten sich die Charaktere nicht weiterentwickeln können, aber zum Teil war es mir einfach eine Spur zu viel. Es war manchmal zu vorhersehbar und ja, wie gesagt einfach etwas too much für meinen Geschmack.

Empfehlung:

Auch hier kann ich dieses Buch einfach nur jedem empfehlen! Lasst euch drauf ein und sehr es als kleinen Einblick in ein fremdes Leben. Grade für Teenager finde ich dieses Buch sehr geeignet, da man in dieser Phase ja oft gar nicht weis wer man ist und was man will. Dieses Buch verbreitet so eine wichtige Botschaft, die meiner Meinung nach einigen helfen kann, sich besser zurecht zu finden. Lesen, lesen, lesen und verbreiten! 😉

4 von 5 Pfötchen

Die Märchen hinter den Adaptionen von Regina Meißner

© Bücherleser / canva.com

Cover: © Sternensand Verlag

Die Märchenadaptionen von Regina Meißner beruhen alle auf einem Märchen – wer hätte es gedacht 😉 doch wollt ihr auch wissen welche Märchen dahinter stecken?!

© Sternensand Verlag

Beginnen wir zunächst einmal mit „Schwanenfeuer“. Diese Märchenadaption beruht auf dem Ballett „Schwanensee“, in dem das Märchen rund um die Prinzessin Odette spielt, die zu ihrem eigenen Schutz in eine Schwanengestalt fliehen muss, da sie von ihrer Stiefmutter verfolgt wird. Allerdings gibt es hier verschiedene Versionen.

©Columbia Tristar

So ist es beispielsweise in der Zeichentrick Verfilmung „Die Schwanenprinzessin“ von 1994 so, dass Odette vom bösen Zauberer Rothbart verzaubert wird und sich nur im Mondschein in einen Menschen verwandeln kann.

Welche Version Regina Meißner verwendet hat oder ob sie ihre ganz eigene Interpretation erschaffen hat? Das findet schön selbst heraus 😉

© Sternensand Verlag

Kommen wir nun zu Band 2 der Reihe. „Blütenzauber“ beruht auf dem Märchen „Die Schöne und das Biest“.

Im Originaltitel heißt es La Belle et la Bête („Die schöne und das Tier“) und stammt aus Frankreich. Die erste Veröffentlichung war von der Französin Gabrielle-Suzanne de Villeneuve im Jahre 1740. Trotz dieser langen Zeit begeistert dieses Märchen noch immer die Massen.

© Der Kinderbuchverlag Berlin

Im ursprünglichen Märchen kehrt der Vater der „Schönen“, ein verarmter Kaufmann, von einer Geschäftsreise zurück und verirrt sich dabei im Wald. Hierbei findet er ein komfortables Schloss, in dem er eine Nacht bewohnt. Als er auf dem Rückweg den Rosengarten entdeckt, möchte er eine Rose für seine Tochter pflücken, die sich diese gewünscht hat. Dabei erscheint plötzlich ein grausames Tier vor ihm und meint er habe ihm seinen wertvollsten Besitz nehmen wollen und müsse dafür sterben. Der Kaufmann handelt daraufhin einen Deal mit dem Tier aus und wird freigelassen, aber dafür muss seine Tochter seinen Platz einnehmen. Von nun an lebt „die Schöne“ im Schloss des Tieres, der sich gut um sie sorgt und ihr jeden Abend die Frage stellt, ob sie bereit wäre die Nacht mit ihm zu verbringen, was sie jeden Tag ablehnt.

Nach einiger Zeit erlaubt ihr das Tier ihre Familie für zwei Monate zu besuchen, bittet sie aber dann zurück zu kehren, da es sonst sterben würde. Nach Ablauf dieser Zeit, erscheint „der Schönen“ das Tier im Traum und liegt im Sterben. In höchster Eile kehrt sie zurück ins Schloss, um das Tier zu retten und ihm seine Liebe zu gestehen. Am nächsten Morgen wacht sie neben dem zurückverwandelten Prinzen auf.

Tja kanntet ihr diese Version? So ganz ohne Tassilo etc? Also ich kannte sie nicht!

© Sternensand Verlag

„Rapunzel, Rapunzel, lass Band 3 hinunter“

Na ich denke mal, dass war Anspielung genug, so dass ihr nun auch wisst, welches berühmte Märchen Regina Meißner zu Band 3 „Diamantkäfig“ inspirieren konnte.

Rapunzel ist eins der Märchen der Gebrüder Grimm und geht auf Petrosinella in Basiles Pentameron zurück.

Widmen wir uns aber der bekannteren Version der Gebrüder Grimm.

Nachdem der Vater wiederholt im benachbarten Garten Rapunzeln für seine schwangere Frau gestohlen hat, muss er der Zauberin, der der Garten gehört sein ungeborenes Kind versprechen. Direkt nach der Geburt holt sie das Kind zu sich und tauft es Rapunzel. Im zarten Alter von 12 Jahren wird sie dann in einem Turm gesperrt, der keine Türen besitzt. Nur die Zauberin kann mithilfe des langen Haares von Rapunzel in den Turm gelangen.

Eines Tages wird ein Königssohn von dem schönen Gesang von Rapunzel angelockt und gelangt dadurch, dass er den Ruf der Zauberin imitiert in den Turm und gewinnt Rapunzels Liebe für sich. Doch nachdem sich Rapunzel versehentlich bei der Zauberin verquatscht hat, schneidet diese ihr das Haar ab und wartet mit diesen auf den Prinzen. Als dieser erkennt, dass er der bösen Zauberin und nicht seiner Geliebten gegenüber steht, fällt er vor Schreck vom Turm in einen Dornenbusch und verliert sein Augenlicht.

Wehklagend rennt er durch die Welt, bis er zufällig auf das neue Gefängnis von Rapunzel stößt und ihre Stimme wieder erkennt. Als ihre Tränen seine Augen berühren, heilen diese die Verletzung des Prinzen. Gemeinsam kehren sie schlussendlich in das Königreich zurück.

© Sternensand Verlag

Kommen wir zur letzten der bisher erschienenen Adaptionen: Eispalast!

Und wer hier beim Titel schon direkt den wundervollen Palast von Elsa im Kopf hat, den muss ich an dieser Stelle leider enttäuschen! Aber hinter dieser Geschichte verbirgt sich trotzdem ein ganz besonderes, eisiges Märchen!

„Die Schneekönigin“ ist eines der Märchen von Hans Christian Andersen und ist mir seit meiner Kindheit in Erinnerung geblieben.

©Elena Ringo

Die Nachbarskinder Kay und Gerda spielen gemeinsam im Garten, als Kay plötzlich von zwei Splittern eines Zauberspiegels getroffen wird: der eine trifft ihn ins Herz und lässt es kalt werden wie Eis, der andere trifft ihn ins Auge und lässt ihn von nun an alles Schöne als hässlich erscheinen.

Als er eines Tages dann sich an einen Schlitten anhängt zum Spaß, wird er von der Schneekönigin verschleppt und lebt fortan in ihrem Eispalast.

Im Frühjahr macht sich Gerda schließlich auf die Suche nach ihrem verschollenen Spielkumpanen und erlebt dabei einige Abenteuer auf ihrer Reise. Sie muss viele Hürden überwinden, aber bekommt immer wieder Hilfe und hat den Mut weiter zu suchen. Als Gerda Kay schließlich findet, ist er verwirrt und erkennt sie nicht einmal. Zu tiefst erschüttert von seinem Schicksal, beginnt sie zu weinen. Ihre Tränen lassen sein Eisherz schmelzen und auch der Splitter aus seinem Auge verschwindet.

Wie viel von diesem Märchen in „Eispalast“ steckt?! Das findet mal schön selbst heraus 😊

Ich hoffe euch hat mein Beitrag gefallen 😊

~Svenja

Gewinnspiel

Um am Gewinnspiel teilzunehmen, beantwortet mir folgende Frage:

Zu welchem Märchen würdest du dir eine Adaption wünschen?“

1. Platz: 1 unsigniertes Taschenbuch der Reihe nach Wahl

2. -7. Platzein Goodiepaket

Das Gewinnspiel läuft vom 16.04.2019 bis einschließlich 21.04.2019!

Bei Teilnahme erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.