Interview mit dem gefallenen Engel Azzael

 

6151E30A-2C8D-407C-AA17-4A628E4FD1B9
Svenja
: Hallo Azzael, ich freue mich, dass du dir heute die Zeit nimmst und mir für ein kleines Interview zur Verfügung stehst.

Azzael: Jaja, können wir bitte schnell machen? Ich hab noch ein paar Seelen für den Boss zu besorgen

Svenja: Ja klar, natürlich. Ich weiß ja du bist ein viel beschäftigter Mann. Also kommen wir erstmal zu deinem Boss. Du arbeitest für Luzifer, ist das richtig?

Azzael: Ja das stimmt. *verdreht genervt die Augen*

Svenja: Nun möchtest du uns ein wenig über deine Arbeit erzählen?

Azzael: Eigentlich nicht!

Svenja: Nunja aber jetzt bist du ja schonmal hier. Was tust du denn so für Luzifer?

Azzael: Ich treibe Seelen für ihn ein.

Svenja: Und wie treibst du diese Seelen ein?

Azzael: Also ich suche mir potenzielle Opfer aus und finde eine Schwachstelle bei Ihnen. Zum Beispiel einen Mann, der seine Manneskraft verloren hat. Wichtig ist es den passenden Moment abzuwarten, in dem er verzweifelt ist. Und genau dann schlage ich ihm einen Deal vor: er erhält seine Manneskraft zurück und die Frauen liegen ihm zu Füßen und dafür verschreibt er Luzifer seine Seele.

Svenja: Und wie ist das so für Luzifer zu arbeiten?

Azzael: Porca Miseria! Es ist furchtbar anstrengend! Um ehrlich zu sein ertrage ich den Scheiß hier nur dank meiner Drogen und dem Alkohol!!

Svenja: Aber etwas Entscheidendes hat sich in letzter Zeit bei dir verändert oder? Ich hörte da von einer ganz besonderen Frau!

Azzael: Ja Lillith!! Das ist eine Frau kann ich dir sagen! So schön und kraftvoll! Sie.. Nunja Sie ist die erste die mich etwas fühlen lässt..

Svenja: Wie hast du sie kennen gelernt?

Azzael: Das war bei meinem letzten Job. Der vorhin erwähnte Mann hat eine Party gefeiert und sie und ihre Sippschaft waren dort Gäste.

Svenja: Sie ist eine Vampirin hab ich Recht?

Azzael: Ja leider. Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich mich von ihr fern gehalten. *schnaubt aus* Ich kann Vampire eigentlich nicht ausstehen. Sie sind brutal und völlig selbstüberschätzend. Halten sich für etwas besonderes und sind doch so schwach im Vergleich zu mir.

7EAD3A96-66F0-447A-9502-9584EBE01B20

Svenja: Aber da gibt es noch ein Problem oder?

Azzael: Ja *seufzt schwer* Der Boss! Er möchte, dass ich sie umbringe. Wegen ihr sind mir ein paar Seelen durch die Lappen gegangen.

Svenja: Und was wirst du nun tun?

Azzael: Ich weiß es noch nicht. Der Boss wird mir das Leben zur Hölle machen, wenn ich es nicht tue. Aber da bin ich ja schon fast: Schließlich arbeite ich für den Teufel! *lacht bitter auf* Und doch kann ich sie nicht töten. Ich stecke wohl ziemlich in der Patsche!!

Svenja: Das ist wohl war. Ich hätte den Teufel auch nicht gern im Nacken sitzen. Ich wünsche dir viel Glück. Du kannst es brauchen.

Tötungsstationen

Für diesen Beitrag zu recherchieren ist eine der schwersten Aufgaben gewesen, die ich bisher in meinem Bloggerleben hatte.
Im Rahmen der Blogtour zu dem Buch „Dino – vom Rassehund zum Tierschützer“ habe ich mich aber dennoch an das schwere Thema „Tötungsstationen“ rangewagt.
Und nicht nur einmal standen mir Tränen in den Augen.
Ich selbst habe einen Hund zuhause und kann deshalb umso weniger verstehen, wie man diesen abgeben kann ohne sich um ein gutes neues Zuhause zu kümmern!
Versteht mich nicht falsch: natürlich kann jeder in die Situation kommen, dass er seinen Hund nicht mehr halten kann. ABER ich finde man sollte dann auch dafür sorgen, dass ein gutes neues Heim gefunden wird.

Unsere kleine Emma stammt auch aus einer Privatvermittlung und wurde nur mit Schutzvertrag an uns angegeben und das gibt auch mir -als neue Besitzerin- ein gutes und sicheres Gefühl.

E94FDCF0-619D-49B2-B716-B1324E722189

Aber warum erzähle ich euch das alles und stehe hier mit erhobenem Zeigefinger?
Es gibt immer noch zu viele Hunde (bzw. allgemein Tiere), die in Tierheimen oder schlimmsten Fall sogar in Tötungsstationen auf ihr grausames Ende warten.

Und genau mit diesen möchten wir uns heute mal ein bisschen mehr beschäftigen.

Warum gibt es sie und was können wir tun?

Der Grund warum es diese Tötungsstationen gibt, ist die Überbevölkerung von Straßenhunden in einigen Ländern. Und das größte Problem dabei ist, dass es immer mehr werden, da diese meist natürlich unkastriert sind und sich somit vermehren.

**JÄHRLICH WERDEN IN SPANIEN ÜBER 80.000 HUNDE AUSGESETZT UND LANDEN SOMIT AUF DER STRASSE**

0EB86235-4935-4CD6-878D-C477F02AC229

Wie lange darf ein Hund in solch einer Tötungsstation verweilen?
Meist sind es nur zwei Wochen, die ein Hund die Chance bekommt doch noch gerettet und adoptiert zu werden. Viele Tierschützer engagieren sich allerdings dafür diese Dauer zu verlängern und somit den Tieren eine faire Chance zu bieten.
Doch auch die Zeit in solch einer Tötungsstation ist grausam. Die Hunde leben dort in lieblosen, dreckigen Betonzwingern, eng aneinander gepfercht.
Die Zeit um mit ihnen Gassi zu gehen oder sich zu beschäftigen fehlt zumeist.

**UMGERECHNET FINDET SICH ALLE 5 MINUTEN IN SPANIEN EIN HUND MUTTERSEELENALLEIN AUF DER STRASSE WIEDER**

Das grausame Ende
Wenn die Heime überfüllt sind und die Frist für die Tiere abgelaufen ist, folgt zwangsläufig das grausame Ende für sie. Zumeist wird hierbei das Narkosemittel gespart, weil dies zu teuer ist und die finanziellen Mittel fehlen. Die Hunde werden mit T61 (ein Arzneimittel mit dem Tiere eingeschläfert werden und dass die Atemwege lähmt und zu schrecklichen Krämpfen bis zum Tod führt). Normalerweise würde das Tier davon nichts mitbekommen, wenn es in Narkose wäre, aber ohne diese sterben die Hunde einen grausamen Tod.
Manche werden sogar erschossen.
Und das sind noch die „freundlicheren“ Methoden.
Um Kosten zu sparen werden oftmals noch grausamere Methoden verwendet. Einigen Tieren wird Verdünnungsmittel für Ölfarben gespritzt und es kann bis zu 3 Stunden dauern bis sie endgültig tot sind.
Desweiteren werden sie mit Benzin übergossen und angezündet oder mit Stromschlägen getötet (eine Stange ins Maul und die andere wird in den Anus eingeführt – diese Methode wird auch in Pelzfarmen verwendet).

0338B31F-D515-4D2C-BBC7-CFC8D1CBE31D

Was kann man dagegen tun?
Zunächst einmal überlegt euch auch hier bei uns in Deutschland ganz genau, ob ihr euch einen Hund anschaffen wollt und ob ihr wirklich die Zeit dafür habt.
Bedenkt, dass einige Rassen mehr Beschäftigung benötigen als andere und dass dies aber auch innerhalb der Rassen ganz individuell auf den jeweiligen Hund ankommt.
Und dann macht euch Gedanken darüber woher euer Hund kommen soll. Muss es unbedingt ein Rassehund sein? Oder wartet vielleicht in dem Tierheim in euerer Nähe der perfekte Hund auf euch? Oder vielleicht wartet er auch in einer Tötungsstation in Spanien, Ungarn oder sonst wo.
Diese Hunde hatten einfach nur Pech in ihrem Leben bisher und haben ein großes Stück Glück verdient.
Oft haben auch deutsche Tierheime Partnerschaften mit ausländischen Tierheimen und Tötungsstation. Fragt doch einfach mal bei dem Tierheim bei euch um die Ecke nach. Oft werden auch Sachspenden, die diese dann ins Ausland transportieren gern gesehen.
Zum Abschluss möchte ich euch diesen Brief hier gerne einmal ans Herz legen. Er stammt von einer Mitarbeiterin aus einer Perrera (Tötungsstation):
http://www.menschen-fuer-tiere-nuembrecht.de/html/perreras__totungsstationen_.html

Quellen:
– http://www.giessener-zeitung.de/heuchelheim/beitrag/29521/toetungsstation-was-ist-das/
– https://amp.focus.de/wissen/natur/hunde/zweispaltige-situation-so-leiden-herrenlose-tiere-in-europa_id_4078918.html
– http://www.ts-fellwechsel.de/projekte-in-spanien/192-warum-helft-ihr-eigentlich-ausgerechnet-in-spanien

Rezension „Feiy – Im Licht des Mondes“

9782919800483_1519640494000_xxl

Seitenzahl: 331

Verlag:47North

Preis: eBook: 2,49€
Buch: 7,99€

Hier könnt ihr es kaufen:

Feiy – Im Licht des Mondes (Dunkle Feen 1)

 

Der Klappentext:

»Man sieht es mir zunächst vielleicht nicht an. Ich habe kein wallendes Haar, auch keine ätherische Ausstrahlung und erst recht besitze ich keine Flügel oder einen glitzernden Zauberstab, mit dem ich Wünsche erfülle. Und dennoch besteht meine Arbeit genau aus dieser einzigen Tätigkeit: Ich erfülle Sehnsüchte. Im Volksmund bezeichnet man uns als Feen, doch unser eigentlicher Name lautet: Feiys.«

Die selbstbewusste junge Feiy Alice ist dazu bestimmt, in der Welt umherzuziehen und einen Handel mit den Menschen abzuschließen.

Eines Tages trifft sie auf Vince, dessen sehnlichster Wunsch es ist, von ihr die Kunst der Magie zu lernen. Doch diese Macht kann nur ein Talim, der Meister der Feiys, verleihen. So machen sich die beiden auf den Weg zu ihm und erhalten einen äußerst lukrativen Auftrag: Sie sollen ihm die geheimnisvolle Blaue Träne bringen, einen Schatz von unermesslichem Wert. Gemeinsam begeben sich die beiden auf eine abenteuerliche Reise, die sie das Leben kosten könnte.

Vince spürt schon bald, dass die mutige Feiy an seiner Seite ein großes Geheimnis verbirgt und die Schatten der Vergangenheit ihre Finger nach ihr ausstrecken.

Meine Meinung:

Wir alle kennen die wundervollen Märchen über Feen, die uns unsere Wünsche erfüllen. Nun auf den ersten Blick scheint auch das der Job von Alice, einer Feiy, zu sein. Doch zahlt man einen hohen Preis für seinen Wunsch: das eigene Lebenslicht.
Willkommen in der düsteren Welt der Feiys!

Alice konnte ich zunächst nicht wirklich einschätzen. Sie ist sehr verschlossen und lässt nicht gerne jemanden an sich ran. Bis sie auf Vincent trifft. Doch auch dieser beißt zunächst einmal auf Granit bei ihr. Doch so leicht gibt er nicht auf und heftet sich somit an Alice Fersen. Ein wirklich ungleiches Team die beiden, aber gerade deshalb umso besser. Vincent wirkt auf mich ziemlich naiv und oft wie ein Kind, dass seiner großen Schwester nacheifert und doch, wenn es drauf an kommt, beweist er Mut und Stärke. Was ihm an Erfahrungen mangelt, macht er durch eisernen Willen wieder wett. Für ihn gibt es nichts wichtigeres als magische Fähigkeiten zu erlangen.
Im Laufe der Geschichte beginnt man auch immer mehr über Alice zu erfahren und sie fängt an sich auch Vincent gegenüber zu öffnen.

Und dann wären da noch Teyls, Bolt und Yinka. Über diese drei erfährt man noch nicht ganz so viel, aber auch sie sind ein sehr interessantes Gespann. Besonders Teyls hat es mir angetan und ich bin schon gespannt darauf mehr von ihm zu erfahren.

Die Welt die Juliane Maibach in diesem Werk geschaffen hat ist mal wieder großartig. Sie ist düster und bedrohlich und macht Lust auf mehr.
Mein Fazit:

Mit diesem Buch ist Juliane Maibach definitiv ein toller Reihenauftakt und eine fantastische neue Welt gelungen.

Vielen Dank für dieses wundervolle Rezensionsexemplar.

 

Dieses Buch erhält von mir 8 von 10 Tintenfedern und 4 von 5 Sternen.