Protagonisten-Interview mit Dämon aus „Kinder der Prophezeiung“

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Heute habe ich die Ehre und durfte Dämon aus dem Buch „Die Kinder der Prophezeiung – Dämon“ von Sina Nink interviewen. Er ist – der Titel verrrät es ja schon 😉 – der Hauptcharakter.

 

Svenja: Hallo Dämon. Vielen Dank, dass Du Dir heute die Zeit nimmst Dich meinen Fragen zu stellen.

Dämon: Sehr gerne. Es ist noch wirklich ungewohnt für mich, dass solch ein Interesse an mir besteht.

Svenja: Stell dich doch bitte einmal kurz vor.

Dämon: Ich bin 12 Jahre alt und im Heim aufgewachsen.

Svenja: Wie war die Zeit im Heim für dich?

Dämon: Diese Zeit war sehr hart für mich. Ich wurde ignoriert und verteufelt aufgrund meines Mals. Die anderen Kinder haben mich gehasst und auf mir herum getrampelt. Doch nun lebe ich bei Old Map.

Svenja: Und wie ist es nun bei Old Map?

Dämon: Viel besser. Hier fühle ich mich richtig wohl und willkommen. Am Anfang war es schwer dem Frieden zu trauen, aber nun weiß ich, dass sie es wirklich gut mit mir meint.

Svenja: Du hast ein ganz besonderes Verhältnis zu Tieren. Möchtest du uns mehr darüber erzählen?Bildergebnis für wolf

Dämon: Oh ja gern. Ich musste erst lernen es zu verstehen. Am Anfang war es sehr seltsam und ich hielt mich schon beinahe selbst für verrückt, doch mit der Zeit habe ich angefangen zu verstehen. Ich kann mit Tieren reden. Es ist ein bisschen wie eine telepathische Verbindung. Außerdem haben sie mir viel geholfen und mir viel beigebracht. In gewisser Weise sind sie meine Lehrer.

Svenja: Oh das würde ich auch so gern können. Old Map hat dir erzählt, dass du ein Kind der Prophezeiung bist. Wie war es für dich das zu erfahren?

Dämon: Ehrlich gesagt habe ich ihr nicht geglaubt am Anfang. Und auch heutzutage fällt es mir noch schwer wirklich daran zu glauben. Ich war immer ein Niemand. Und nun soll ich unsere Welt retten? Sowas dauert es zu verarbeiten.

Svenja: Ja das würde mir wohl auch so ergehen. Wie wird es nun weiter gehen für dich? Stellst du dich deiner Aufgabe?

Dämon: Ja das werde ich. Und ich bin auch nicht mehr alleine. Aber ich möchte nicht zu viel verraten ? lest meine Geschichte selbst und das Abenteuer welches ich gerade erleben. Es ist das größte Abenteuer meines Lebens.

Svenja: Das ist eine sehr gute Idee Dämon ? Ich wünsche dir noch alles Gute und viel Glück auf deiner Reise.

Rezension „Die Kinder der Prophezeiung – Dämon“

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Im Rahmen der Blogtour zu dem Buch „Die Kinder der Prophezeiung – Dämon“ darf ich euch heute als erste meine Rezension zu dem Buch vorstellen 🙂

Seitenzahl: 348 Seiten
Verlag: Books on Demand

Der Klappentext:
Der zwölfjährige Dämon ist in einem Heim aufgewachsen. Dort wird er wegen seines auffälligen Mals auf dem Oberkörper verachtet und gequält. Eines Nachts wird er dort herausgeholt und zu Old Map gebracht. Hier erfährt er vieles, was ihn häufig überfordert, denn sein Land und dessen Menschen werden bedroht. So reagiert er oft ohne nachzudenken, was ihn mehr als einmal in schmerzliche Situationen bringt.
Schafft er es trotz allem, seinen Platz in dieser Welt zu finden?

Meine Meinung:
Der Schreibstil der Autorin ist sehr einfach gehalten und daher auch für jüngere Altersklassen sehr gut geeignet und passt somit auch sehr gut zum Alter des Protagonisten Dämon. Einziges Manko hier war, dass öfter mal Satzzeichen oder auch mal ein Wort gefehlt haben. Das führte zu Verwirrungen und ich musste einige Sätze zweimal lesen. Ansonsten liest sich das Buch aber sehr flüssig.

Die Beziehung zwischen Old Map und Dämon finde ich sehr schön. Sie ist fast wie eine liebende Großmutter zu ihm und versucht ihn auf den richtigen Pfand zu führen, wobei sie ihn aber seine Erfahrungen selbst machen lässt. Dämon ist anfangs sehr unbedacht und handelt oft überstürzt. Auch Tarek ist mir sehr sympathisch.

Die Geschichte an sich ist eine wirklich gute Idee, die allerdings noch ein paar Schwächen besitzt und ausbaufähig wäre. Anfangs zieht sich das Training von Dämon sehr in die Länge, aber dann nimmt die Geschichte endlich an Fahrt auf.

Was mir sehr gut gefallen hat, ist, dass die Autorin Dämon Fehler machen lassen hat und ihn aus dieses lernen lassen hat. Deshalb eignet sich dieses Buch auch sehr gut für Kinder. Es zeigt einem, dass Fehler nichts schlechtes sind und man aus ihnen Stärke und Wissen ziehen kann. Außerdem hat mir sehr gut gefallen, welche Verbindung die Charaktere zu den Tieren haben und die verschiedenen Völker die es gibt. Ich hoffe diese im nächsten Band noch näher kennen zu lernen.

Fazit:
Alles in allem ein schönes Buch, das aber noch ein wenig mehr Potenzial hat.
Ich bin gespannt auf den nächsten Teil.

Dieses Buch bekommt 6 von 10 Tintenfedern und somit 3 von 5 Sternen.