Rezension „Jade“

9783960860471

 

Seitenzahl: 118

Verlag: Schlosser Verlag

Buch: 9,95€
eBook: 6,95€

 

 

Der Klappentext:

Tief verschollen in der Erde, da liegt ein grüner Stein, unberührt von den Gezeiten. Der Stein der Jade. Nach einer alten Legende zufolge, stand der Stein seither für die „Liebe“ selbst. Alleine einem Kind, reinen Herzens, wäre es erlaubt diesen Stein zu fassen. Das „Böse“ wusste um diese Sage und erkannte den mächtigen Quell sofort. Zu groß war die Angst, er könne dennoch entdeckt werden.
Zwar gelang es ihm niemals, diesen Stein zu zerstören oder sich seiner zu bemächtigen. Jedoch hinterließ der ewig andauernde Kampf seine unverwechselbaren Spuren: Die Berührung von Finsternis färbte ihn gleichsam unwiederkenntlich schwarz. Denn die Dunkelheit umschloss so das Licht und fing es auf diese Weise ein. Auf das im Zeichen des Chaos von da an kein Mensch mehr den Unterschied zu sagen vermochte; auf das keiner das Juwel je wiederzuerkennen vermochte.

Eine mystisch klingende Prophezeiung und der Alltag eines kleinen Mädchens: Auf den ersten Blick scheinen die beiden Prozesse ohne jeglichen Bezug.
Doch dann wird sehr schnell deutlich, dass aus der eigenen Entfremdung, ein weiteres neues, aber sehr bekanntes Muster, nicht zum ersten Mal auftaucht. Zu guter Letzt findet sie wohl weit mehr, als sie sich jemals zu träumen wagte.

Ein zauberhaftes Märchen über unerfüllbare Wünsche, fremde Träume und deren Entmaskierung in eigenen Realitäten.

Meine Meinung:

Dieses Buch war eine wahre Herausforderung. Und ich habe das Gefühl ich war dieser noch nicht so ganz gewachsen.
Der Schreibstil ist sehr gewöhnungsbedürftig und verwirrend und mir schwirrte – trotz der niedrigen Seitenzahl – wahrlich der Kopf.
Als ich das Buch durchgelesen hatte, wusste ich nicht so recht, was genau die Botschaft dahinter war oder ob es mich doch nur verwirren wollte.
Die Hauptfigur Jade lernt man innerhalb verschiedener Lebensphasen kennen. Sie scheint ein sehr intelligentes Mädchen zu sein, dass ziemlich komplexe Denkweisen hat und die Welt mit ihren ganz eigenen Augen sieht.

Mein Fazit:

Dieses Buch ist sehr anspruchsvoll und definitiv nichts für mal eben zwischen durch. Für Leser, die eine Herausforderung suchen und sich nicht so schnell aus dem Konzept bringen lassen, ist es mit Sicherheit genau das richtige.
Für mich was es das leider absolut nicht.

Ich vergebe für dieses Buch 1 von 5 Sternen.

Rezension „Ich geh leben, kommst du mit?“

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Seiten: 184

Verlag: SadWolf Verlag

Preis:
eBook 5,49€
Buch 14,99€

Hier könnt ihr es kaufen: Ich geh leben, kommst du mit?

 

Klappentext:

In seinem Buch »Ich geh leben, kommst du mit?« nimmt Isaak Öztürk den Leser mit auf eine Reise durch die Höhen und Tiefen des Lebens und bewegt mit erhellenden Gedankengängen, die wahrscheinlich jeder auf seinem Lebensweg schon einmal erfahren hat.

Mal, um Mut zu machen, mal, um zu trösten, doch immer mit dem Ziel, das Lachen im Herzen zu bewahren und daraus Kraft zu schöpfen. Von gefühlvollen Texten voller Leidenschaft, bis hin zu motivierenden Passagen ist die gesamte Bandbreite menschlicher Emotionen vertreten.

Kraftgebende Zeilen eines jungen Poeten, Lebensweisheiten eines erfahrenen Menschen. Isaak Öztürk schafft es auf jeder neuen Seite, dem Leser mit Wörtern die Hand zu reichen und ihm lächelnd eine entscheidende Frage zuzurufen: Ich geh leben, kommst du mit?

Meine Meinung:

Im ersten Moment als ich anfing das Buch zu lesen, musste ich erstmal schmunzeln. Denn solch ähnliche Texte habe auch ich früher verfasst und wusste deshalb auch direkt das passende Thema für mich für diese Blogtour.
Das Buch an sich ist wirklich wunderschön gestaltet und auch die Texte gefallen mir sehr gut. Sie sind abwechslungsreich und begleiten einen durch alle möglichen Lebenslagen – mal zaubern sie einem Wärme ins Herz und mal wird es ganz schwer und ein wenig bedrückend.
Ich finde es ein wirklich schönes Buch, dass gut geeignet ist, um immer wieder mal darin zu blättern, um Mut zu finden oder auch nur Trost, dass man nicht allein ist mit seinen Problemen.

Mein Fazit:

Ein wirklich interessantes und teilweise auch inspirierendes Buch für zwischendurch.

Ich gebe dem Buch 6 von 10 Tintenfedern und 4 von 5 Sternen.

 

„Sternenscherben“ von Teresa Kuba

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Seitenzahl: 240 Seiten

Preis:   eBook: 3,99€

Buch: 12,99€

Verlag: Drachenmond Verlag

 

Kurz über die Autorin:

Teresa Kuba wurde 1987 geboren und lebt heute mit zwei Mitbewohnerinnen und einem verrückten Kater in einer WG. Nach unzähligen Kurzgeschichten, die in der Schublade schlummern, ist „Turion“ ihr Debütroman.

Der Klappentext:

Mein Name ist Nora Stars und ich gehöre zur Elite des perfekten Systems. Unter meiner Haut sitzt ein Chip, der verhindert, dass ich eine der letzten Städte der Erde verlasse, denn außerhalb leben die Outsider. Wertlose Menschen, die ohne den Schutz der Stadt wahnsinnig wurden.

Ausgebildet zur Kämpferin, werde ich alles für das System tun. Aber ich bin anders, denn mein Haar ist nicht blond wie das der meisten Privilegierten, es ist pechschwarz. Und obwohl alle meine Erinnerungen vor meinem 18. Lebensjahr gelöscht wurden, erscheinen in meinen Träumen Bilder aus einem längst vergangenen Leben – einem Leben außerhalb der Stadt.

„Bist du ein Wertloser, Darian?“, versuche ich ein letztes Mal, eine Antwort aus ihm herauszubekommen.

„Das entscheidet nicht das System, das entscheidest ganz alleine du, ob ich dir etwas wert bin.“

Meine Meinung:

Dieses Buch gefiel mir wirklich sehr gut. Es lässt sich super schnell lesen und das sage ich, obwohl ich ja eine ziemlich langsame Leserin bin. Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Die von Teresa Kuba erschaffene Welt konnte ich mir durch die tollen Beschreibungen gut vorstellen und es entstand ein kleiner Film in meinem Kopf. Mit Nora wurde ich ziemlich schnell warm und auch den abweisenden, geheimnisvollen Darian habe ich schnell in mein Herz geschlossen.

Kommen wir zu der Welt und dem erschaffenen System: Ich finde diese Welt wahnsinnig spannend und sogar vorstellbar. Durch einen Krieg wurde die Erde völlig zerstört und es ist den Menschen nur noch möglich unter einem Netz in den sicheren Armen des perfekten Systems zu leben. Dieses System ist sehr interessant, aber irgendwie auch unheimlich und beklemmend. Immer wieder kommt die Frage auf, ob dieses „perfekte System“ wirklich so perfekt ist und welches Ziel es verfolgt. Wer sind die Guten? Wer sind die Bösen? Und kann man wirklich so klar in schwarz und weiß unterteilen?

Am Ende nahm das Buch dann nochmal eine komplett überraschende Wendung. Das gefiel mir gut, denn ich liebe es, wenn Bücher mich überraschen. Allerdings ließ mich das Ende etwas zwiegespalten, da es für mich nicht zu 100% zum Rest des Buches passte.

Das Cover:

Das Cover ist einfach großartig. Ich liebe die Farbe einfach und es strahlt so wunderschön. Aber ich bin sowieso ein Fan von Alexander Kopainskis Covern.

Mein Fazit:

Ein wirklich tolles Buch, dass sich lohnt zu lesen. Es hat einen angenehmen Schreibstil, eine interessante Welt und tolle Charaktere.
Eine absolute Empfehlung von mir.

„Sternenscherben“ bekommt 9 von 10 Tintenfedern und somit 4 von 5 Sterne von mir.