Rezension „Der geheimnissvolle Bannfluch“ von Edgar E. Nimrod

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Erstmal kurz über den Autor:

Geboren und aufgewachsen in Karlsruhe, lebt er mit Frau und Tochter in Ettlingen. Als begeisterter Leser anspruchsvoller Fantasy- und Science-Fiction Literatur kam ihm vor einigen Jahren die Idee zu der Romanreihe, „Die Eichenwaldsaga“, deren erstes Buch nun mit „Der geheimnisvolle Bannfluch“ vorliegt.

Der Klappentext:

„Er wusste, das Überschreiten der Bannfluchgrenze stellte einen Wendepunkt in der Geschichte der Eichnoks dar. Ein einmaliger, ungeheuerlicher Vorgang, dessen Folgen keiner abzuschätzen vermochte.“ Arun und Gnork haben sich eine Menge Feinde bei ihrem Völkchen, den koboldartigen Eichnoks gemacht. Erst die Kräuterweise des Dorfes scheint die Jugendlichen in den Griff zu bekommen. Doch dann führt eine gemeine Intrige zu ihrer Verbannung auf Zeit. Die schlaue Kräuterweise nutzt diese Gelegenheit, denn seit einer Weile wird sie von seltsamen Träumen heimgesucht. Haben diese mit dem mysteriösen Bannfluch zu tun, der die Eichnoks von großen Teilen des Waldes fernhält? Entschlossen dieses Rätsel zu lösen, ziehen die drei los. Damit beginnt ein Abenteuer, das das beschauliche Leben der Eichnoks für immer verändert. Der erste Band der spannenden Eichenwaldsaga.

Seitenzahl:

240 Seiten

Verlag:

Der Kleine Buch Verlag

Der erste Satz:

Die meisten Bewohner des Oberrheins kennen sie nur zu gut.

Meine Meinung:

Leider ist es mir mit diesem Buch nicht ganz leicht gefallen. Der Grundgedanke und die Idee des Buches sind wirklich gut. Leider bin ich aber mit den beiden Hauptfiguren den beiden Eichnoks Arun und Gnork nicht ganz warm geworden. Dies liegt hauptsächlich daran, dass ich sie mir nicht so recht vorstellen konnte.

Des weiteren hat mir leider die Spannung der Handlung gefehlt und man fühlte sich eher wie auf einer sanften Floßfahrt.

Die Welt ist allerdings sehr schön beschrieben und es sind ein paar bisher nie dagewesene Ideen vorhanden, die ich wirklich toll finde. So halten sich die Eichnoks zum Beispiel Blattlausherden.

Der Schreibstil:

Der Schreibstil ist sehr gut und flüssig zu lesen. Doch leider erzeugt er zu wenig Spannung.

Das Cover:

Das Cover finde ich wirklich sehr schön. Es wirkt mystisch und macht neugierig, was es mit dem Wald und dem Bannfluch auf sich hat.

Mein Fazit:

Das Buch an sich und die Geschichte sind wirklich nicht schlecht. Mein Problem war leider einfach nur, dass mir die Spannung gefehlt hat und ich mir unter den Eichnoks so schlecht etwas vorstellen konnte.

Trotzdem würde ich dem Autor nochmal eine Chance geben und auch den zweiten Band lesen.

 

Dieses Buch erhält 3 von 5 Tintenfedern von mir.